Chorlager Eberswalde 01. – 03.03.2024

Nach langen Jahren der Enthaltsamkeit war es für unseren Chor endlich wieder soweit: Wir fuhren für drei Tage in ein Chorlager. Dieses Mal fuhren wir nach Eberswalde in das Wald-Solar-Heim. (https://www.waldsolarheim.de)

Für die alten Hasen im Chor war das kein unbekannter Ort, schon einmal führte sie der Weg 2012 in diese Stadt. Damals kamen gerade unsere jetzigen Moderatoren Sonja und Peter Schulz als neue Mitglieder zum Chor dazu.

Aber für die Mitglieder, die erst danach in den Chor eintraten, war es eine völlig neue Erfahrung, in diesem Haus zu logieren. Die Organisation klappte wunderbar, das Essen und die Zimmer waren zu unserer vollsten Zufriedenheit, sodass wir uns mit voller Kraft und mit allem Einsatz den vielen angesetzten und intensiven Chorproben widmen konnten.

Zudem konnte auch unsere Jahreshauptversammlung dort in entspannter Atmosphäre durchgeführt werden.

Neben einer umfangreichen Stimmbildung, Übungen zum Blattsingen und dem Einstudieren neuer Titel gab es noch eine kleine Neuerung. Unsere Dirigentin Marina Maas wurde nicht nur von Evelyn Kühne in den Proben bei den Männern unterstützt, sondern auch durch ihre Tochter Katja Köhler.  

Katja bereitete sich auf dieses Chorlager auch durch Teilnahmen am Chorleiterseminar in Rheinsberg und vielen Stunden des Überdenkens in heimischer Umgebung vor.  Damit konnte ihr Debüt in unserem Chor mit Bravour bestehen.

Insgesamt haben wir wieder viele neue Lieder begonnen, die sicherlich bald auf ihre Aufführung warten. Interessant war allerdings die Erfahrung, dass solche Lieder wie „La-Le-Lu-nur der Mann im Mond schaut zu“ sicherlich recht schnell erlernt werden können, auch und gerade, weil die einfachen gelallten Silben an ein Wiegenlied erinnern. Will man solche Lieder mehrstimmig intonieren, wird es schon etwas schwieriger.

Wenn man allerdings wie in unserem neu angesetzten Lied mit solchen sogenannten Vokalisen in ganzer Liedlänge zu tun hat, dann wird es schon richtig knifflig. Dabei hatten die Komponisten genau dies vor Augen bzw. Ohren 😉 „… Der Gesangsklang sollte eher dem ähneln, der in der ethnischen oder Weltmusik zu hören ist. Die „Worte“ sind erfunden; Insofern ist das Werk eine Vokalise, wenn auch eine, in der die Vokale und Konsonanten spezifiziert sind.“ (K. Jenkins und M. Ratledge)
Mit jedem Abschnitt, der gelingt, wird selbst bei uns Sängerinnen und Sängern das Kribbeln auf der Haut intensiver. Wir freuen und schon auf unsere erste Vorstellung.  

Natürlich fehlte auch unser schönes Beisammen am Abend nicht. Bilder davon werden in die Galerie gestellt.

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